Praxis für Naturheilkunde und Supervision
Sandra Kesting, Heilpraktikerin und Diplom Supervisorin
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Mykotherapie

Spätestens seit der Entdeckung des Penicillins (Antibiotikum aus dem Schimmelpilz Penicillium) im Jahr 1928 durch A. Fleming sind Pilze in den Fokus der medizinischen Behandlung gerückt. 

Dabei blicken sie historisch auf eine wesentliche längere Geschichte zurück. Insbesondere in der traditionellen chinesischen Medizin werden sie seit Jahrtausenden eingesetzt. So wurden auch  bei dem"Gletschermann Ötzi“,  Birkenporling-Scheiben gefunden.

Der Begriff  Mykotherapie  bedeutet die Behandlung mit Pilzen und pilzlichen Substanzen. 

In meiner Praxis empfehle ich gemäß der Philosophie der Ganzstofflichkeit den Einsatz des ganzen Pilzes in Form von Trockenextrakt in Kapseln mit all seinen In­halts­stoffen. Diese sollten  in Deutschland angebaut, schonend verarbeitet sowie nach der EG BIO-Ver­ordnung zertifiziert sein. 


Vielfach dominiert in der westlichen Welt der Ansatz der reinen Symptombehandlung, während man sich bei der traditionellen chinesischen Medizin schon immer auf das Gesamtsystem Mensch fokussiert hat. Deshalb steht bei der Mykotherapie grundsätzlich die Ursachenklärung im Vordergrund. 

Pilze sind reich an wertvollen Vitalstoffen, darunter Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und Aminosäuren.