Praxis für Naturheilkunde und Supervision
Sandra Kesting, Heilpraktikerin und Diplom Supervisorin

 

Dunkelfeldanalyse

 

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In Abgrenzung zu der Technik der gängigen Lichtmikroskopie, eignet sich lediglich die sogenannte Dunkelfeldmikroskopie dazu, unverändertes lebendiges Blut zu betrachten und zu analysieren, da sie die einzige Methode zur Kontrastverstärkung bei ungefärbten Präparaten darstellt. 

Mit Blick durch das Dunkelfeldmikroskop, entsteht ein "negativer Kontrast", indem die zu beobachtbaren Strukturen im Blut hell auf dunklem Hintergrund hervortreten. Bei dieser speziellen Form der Mikroskopie, wird Licht nicht nur absorbiert, sondern die Lichtstrahlen werden zugleich abgelenkt, so dass der Betrachter durch die Streuung des Lichtes, kleinste Teilchen betrachten kann, vergleichbar mit dem Phänomen, wenn Sonnenlicht durch ein Rollo in einen verdunkelten Raum fällt und kleinste Staubteilchen beleuchten, die sonst nicht sichtbar wären. So können auch Teilchen betrachtet werden, die kleiner sind als die Auflösungsgrenze des Mikroskops.


Bei der Dunkelfeldanalyse nach Prof. Dr. Enderlein handelt es sich um eine spezielle Diagnoseform, bei der ein Tropfen Blut sofort mit Hilfe eines sogenannten Dunkelfeldmikroskopes in bis zu 1200-fachen Vergrößerung im Beisein des Patienten betrachtet und analysiert werden kann.

Besonders spannend an dieser Methode ist, dass der Patient selbst, durch die Übertragung auf einen Computermonitor, sein Blut anschauen und im weiteren Verlauf nach gezielter  Behandlung,  eventuelle Blutbildveränderungen mitverfolgen kann.